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Nachbarschaftshilfe:

Wenn Tierheime über den Tellerrand blicken...

Vor ungefähr 8 Wochen hatte unser Tierheim das erste Mal Kontakt zum Tierheim in Genk/Belgien. Einer unserer ehemaligen Verwahrhunde wurde nach wenigen Tagen dort abgegeben (die ganze Geschichte ist auf unserer Homepage zu finden http://t1p.de/4ltk) und von uns dann wieder nach Düsseldorf geholt.
Bei dieser ersten Begegnung erzählten uns die Mitarbeiter im belgischen Tierheim, dass sie sehr auf Spenden angewiesen sind. In ihrer Region kennen sie nicht so eine Spendenbereitschaft wie bei uns in Düsseldorf.

Für uns war das ein trauriger Anlass, uns daran zu erinnern "wie gut es uns eigentlich geht", und es stand schnell fest, dass wir die Kollegen in Genk zukünftig unterstützen wollen. Alles, was wir in Düsseldorf entbehren konnten, legten wir zur Seite für das Dierenasyl Genk.

Am 2. Januar war es dann soweit: Unser Tierrettungswagen konnte - bis zum Rand gefüllt - nach Belgien fahren. Nach eineinhalb Stunden fuhren wir auf den Parkplatz der Nachbarn in Belgien. Die belgischen Kollegen freuten sich sehr und konnten es kaum fassen, dass ein anderes Tierheim so viel spendet.

Zum Dank bekamen wir eine Führung durch das Tierheim und anschließend wärmenden Kaffee. Dabei bekamen wir erzählt, dass sie jeden Cent sparen damit sie bald notwendige Baumaßnahmen durchführen können. Unsere Spenden reichen jetzt für einen Monat.
Für uns war das eine Selbstverständlichkeit, dass wir helfen. Wir werden auch weiter sammeln und wenn das Auto wieder voll gemacht werden kann, fahren wir wieder nach Genk. Die Kollegen aus Belgien tun nämlich alles für ihre Tiere damit es ihnen gut geht und können jede Unterstützung gebrauchen.

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