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Hurra,

...wir haben eine Amme!

Von Adrien Angibault

Vor zwei Wochen haben wir sechs Taubenküken in einem Gerresheimer Warenhaus aus 14 Metern Höhe gerettet. Oaxaca und Chipotle, die zwei jüngsten davon, die ich bis jetzt mit Brei bei mir zugefüttert habe sind innerhalb von einer Woche sehr langsam gewachsen. Irgendwas hat an Pflege gefehlt, sie waren immer noch zu klein. Um den zukünftigen gesundheitlichen Zustand der Tiere nicht zu gefährden, habe ich mir gedacht, dass eine tierische Pflege in diesem Fall von großem Nutzen wäre. Dafür habe ich mich am nächsten Tag auf die Suche nach tierischen Ersatzeltern gemacht. In der Vergangenheit sind schon mit Erfolg gerettete Küken dadurch unter natürlichen Flügeln bei uns groß geworden.

In unserem Taubenschlag fand ich eine ruhige Mutter die zwei Gipseier in ihrem Nest bebrütete. Vorsichtig konnte ich die künstlichen Eier gegen die zwei Babys austauschen. Liebevoll setzte sich das frischgebackene Elterntier direkt darauf und fing an, mit ihrem Schnabel die beiden ordentlich nach ihrem Geschmack zu positionieren.

Stündlich habe ich mich davon überzeugt, dass auch das Partnertier die beiden auch annimmt. Auch am nächsten Tag hatten Oaxaca und Chipotle immer noch prall gefüllte Kröpfe. Jetzt sind wir fast am Ende der ersten Woche und die beiden bekommen schon gräuliches Gefieder außerdem sind sie zügig dicker geworden, wie man es auf den Bildern sehen kann.

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