Feiern können wir auch!

Kommentar von

Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

heute möchte ich Sie ganz herzlich einladen. Nein, nicht alle, so viel Platz haben wir nicht. Aber es sollten schon viele Bürger  sein, die einmal pro Jahr, immer am letzten Samstag im September, sich interessiert „ihr“ Tierheim ansehen. In diesem Jahr ist das  Samstag, der 24.09.16 von 10.00 bis 16.00 Uhr.  Es gibt hier immer etwas Neues. In diesem Jahr wurde zum Beispiel das Kleintierhaus saniert. Aber auch sonst entdeckt man oft Dinge, die einem vorher noch gar nicht aufgefallen sind. Auch unsere Tiere  muss man einfach gesehen haben. Da geht dem Tierfreund das Herz auf. Darüber hinaus gibt es wieder unsere beliebte Tombola mit tollen Preisen, leckeres Essen, Kaffee und Kuchen, und natürlich viele Infostände. Unsere Hunde werden von unseren Pflegern und der Trainerin  auf der Trainingswiese vorgestellt. Da sie alle noch ein Zuhause suchen ist es die perfekte Gelegenheit für Interessierte schon mal Kontakt aufzunehmen. Unsere Mitarbeiter und auch das „TEAM GASSI“ haben viel Arbeit, Geduld und Liebe investiert um aus allen „das Beste heraus zu holen“ und unsere Besucher zu erfreuen. Wie in jedem Jahr führt die bekannte Moderatorin und Schriftstellerin, Claudia Ludwig, durch den Tag. Das ist die Garantie dafür, dass Leben in der Bude ist.

Schönes Wetter haben wir bestellt und freuen uns auf viel Spaß und gute Gespräche mit unseren Gästen. Bis Samstag…

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Olympia-Ein Fest für Alle?

Kommentar von

Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

ein paar Gedanken zur Olympiade, und zwar zum Pferdesport. Es sind natürlich großartige sportliche Leistungen, die wir da präsentiert bekommen. Die Harmonie zwischen Mensch und Pferd bei der Dressur, die Kraft beim Springen und die Geschicklichkeit bei der Vielseitigkeit. Die errungenen Medaillen haben aber für die Pferde eine andere, eine dunkle Seite. Kein Pferd springt freiwillig über hohe und breite Hindernisse, kein Pferd rast freiwillig durch schwieriges Gelände und ebenfalls kein Pferd macht zentimetergenau in vorgeschriebener Haltung tänzerische Einlagen. Wenn sie es nicht freiwillig machen, wie dann? Züchterisch kann man Begabung und Schönheit hervorbringen. Ausbildungsmäßig passiert der Rest. Auch wenn ich großen Respekt vor reiterlichem Können habe, tun mir die Tiere einfach nur leid. Tag ein, Tag aus Leistung, im natürlichen Pferdeleben kommt das nicht vor. Kommt eine gewisse Gewaltbereitschaft des Reiters hinzu, werden sie zu Opfern. Das gilt nicht nur für den großen Sport. Auch Nichtskönner und Dummköpfe toben sich hier aus.

Es gibt sicher auch zufriedene Pferde. Nicht viele, aber immerhin . Vielleicht sollten wir beim Pferdesport nicht ganz so unkritisch sein. Die Pferde haben allesamt mehr Respekt und gute Behandlung verdient. Vielleicht kann man sogar mal über weniger Zwang nachdenken.

Herzliche Grüße

Ihre

Monika Piasetzky

Mit dem Hund auf Tour!

Kommentar von

Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

mir ist heute ziemlich warm, deshalb kam mir der Gedanke, wie sich wohl Hunde fühlen, die sich neben ihrem Rad fahrenden  Herrchen/Frauchen abstrampeln müssen. Ich mag gar nicht daran denken.

Es ist vielleicht gut gemeint, aber nach allem, was man so täglich beobachten kann, oft schlecht gemacht, vor allen Dingen im Sommer bei Hitze. Klar, der Hund braucht Bewegung. Das Herrchen/Frauchen auch.  Es ist aber ein Unterschied, ob man auf einem Rad sitzt oder gezwungen ist daneben her zu laufen. Damit Sie mich nicht falsch verstehen, es gibt natürlich auch Radler, die das gut und tiergerecht machen. Aber im Einzelfall habe ich schon mehrfach kleine Hunde mit kurzen Beinen neben einem flott dahinradelnden Besitzer gesehen, die sich die Zunge aus dem Hals hechelten. Auf meine Bitte nach etwas mehr Rücksicht auf das Tier, kamen prompt patzige Antworten, was mich das denn anginge. Nein, liebe Hundebesitzer, so geht das nicht. Ein Hund ist weder ein Spielzeug zum beliebigen Gebrauch, noch ein unfreiwilliger Sportpartner. Wenn Sie also auch wissen wollen, wie sich so eine arme Wurst fühlt, biete ich gern an, Sie mal an der Leine neben meinem Rad her laufen zu lassen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

Monika Piasetzky

 

 

Halsbandsittiche in Not!

Kommentar von

Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

in der vergangenen Woche gab es zu Recht einen Aufschrei, als einige Halsbandsittichbabies mit Bauschaum in einer Hauswand eingeschlossen wurden und damit eigentlich zum Sterben verurteilt waren. Glücklicherweise konnten die Eltern sie retten. Ende gut alles gut!?

Ich habe mich über die große Anteilnahme und die Empörung der Leute gefreut. Es machte mich aber auch nachdenklich und so bin ich zu dem Schluss gekommen: wenn die Menschen sich doch mehr, lauter und nachdrücklicher aufregen würden. Und zwar auch bei anderen Tierquälereien, wie zum Beispiel bei der Massentierhaltung, den Tierversuchen, Züchtung und Schlachtung von Pelztieren, bei der Jagd und noch bei den vielen anderen Möglichkeiten, Tiere zu quälen, auszubeuten und zu töten.

Würden bei konsequentem, energischem Protest nicht vielleicht doch Verbesserungen erreicht werden können?

Nicht immer nur der Lärm für einen kurzen Moment. Denken Sie mal darüber nach und wenn Sie mir zustimmen, melden Sie sich. Wo? Beim Tierschutzverein Düsseldorf. Wir warten auf Sie.

Herzlichst

Ihre

Monika Piasetzky

Welpenhandel Stoppt das schmutzige Geschäft!

Kommentar von

Monika Piasetzky

Heute Morgen war es im Frühstücksfernsehen bei SAT 1. Der illegale Handel mit viel zu jungen, oft schwerst kranken und gequälten Hundebabies. Ich dachte eigentlich, es hätte sich schon herumgesprochen. Aber nein, viele Menschen, die einen kleinen Hund haben wollen, gehen die eigenartigsten Wege, um ein so süßes „Schnäppchen“ zu ergattern.

Das erweist sich dann aber im Nachhinein, dank hoher Tierarztkosten, als Eurograb.

Das ist es aber nicht nur, was mich bedrückt.  Der Tod vieler Welpen, das Leid der Tiere, die gnadenlose Ausbeutung der Mütter als Gebärmaschinen, die Tierquälerei an sich. Es wurde ein Hundemarkt in Polen gezeigt. Klar, von Düsseldorf fährt kaum einer nach Polen um einen Hund zu kaufen, aber vielleicht nach Belgien oder Holland. Wenn nicht, gibt es da noch das Internet. Die Tiere werden über alle (nicht mehr vorhandenen) Grenzen dahin geliefert, wo skrupellose Händler sie an etwas, sagen wir, naive Interessenten verschachern.

Dabei gibt es eine andere, viel bessere Lösung. Wir haben auch Welpen in unserem Tierheim. Hunde und Katzen, allerliebst und gesund. Sie sind zwar nicht vier Wochen jung, (ein Jungtier sollte nicht vor 12 Wochen von der Mutter getrennt werden)dafür aber geimpft, gechippt, ärztlich versorgt, gesund und munter. Sie sind in unserer Obhut und wir kümmern uns liebevoll um sie. Der Interessent wird beraten und auch nach der Vermittlung steht er bei eventuellen Fragen nicht allein. Ist das ein Angebot?

Überzeugen Sie sich selbst. Bei uns gibt es keine armen Tiere! Und keine betrogenen Besitzer!

 

 

Leben um zu Leiden?

Das Leid der Hummer

Es gibt Hummer…..

Irgendwie hab ich gar keine rechte Lust über Hummer zu schreiben. Ein deprimierendes und für mich schwer erträgliches Thema. Aber es muss jetzt sein.

Schließlich werden in Deutschland pro Jahr ca. 1 Million dieser Tiere verspeist.

Bis das Tier auf Ihrem Teller landet ist bereits Einiges geschehen. Fangen wir mal vorne an.

Nachdem der Nordseehummer fast ausgerottet ist, beziehen wir unsere „ Ware“ hauptsächlich aus den Fanggebieten des Atlantiks in Kanada und Nordamerika. Schon hier passiert es, dass zehntausende  Fallen pro Jahr  auf dem Meeresboden verloren gehen. Die gefangenen Tiere treiben dann bis zu ihrem Tod hilflos umher. Das kann sehr lange dauern, denn Hummer können 50 Jahre alt werden.

Den anderen ergeht es so, dass sie nach dem Fang auf Fliessbändern nach Größen sortiert, mit zusammengebundenen Scheren, bewegungsunfähig  in einzelnen Metallboxen gepackt werden. In den nächsten MONATEN erhalten sie keine Nahrung, damit sie das Wasser nicht mit ihren Fäkalien verschmutzen. Gelagert werden sie in Kühlhäusern. Das nennt man „Hälterung“.

Als ob das nicht genug der Qual bedeutet, geht es nun, damit man sie verzehren kann, erst richtig los.

Sie werden bekanntlich kopfüber, lebendig  in kochendes Wasser geworfen!  Das tut so entsetzlich weh. Jeder weiß das und es ist doch unvorstellbar.

Sie schlagen  wie wild um sich und versuchen zu entkommen. Wer bitte benötigt eine wissenschaftliche Studie um zu bemerken: es ist für sie eine Folter, ja eine Höllenqual?

Der Todeskampf kann bis zu sieben Minuten dauern, manchmal ist auch das Wasser nicht heiß genug, weil der Koch aus Zeitersparnis gleich mehrere Tiere gleichzeitig hinein wirft.

Die „Tierschutzschlachtverordnung“ die das genehmigt, ist von 1936. Damals wusste man noch nicht, dass Hummer und Krebse Schmerzen empfinden. Heute ignoriert man es.

Dabei gönnt man so etwas Grauenhaftes nicht mal seinem Todfeind.

Humanere Tötungsmethoden gibt es allerdings nicht. Außer vielleicht die CRUSTASTUN –Elektroschockmethode, bei der dann das Tier sofort nach dem Fang getötet werden sollte. Aber es gibt eine Alternative:  Lassen Sie  es einfach sein, essen Sie keinen Hummer mehr. Und bitte Sie auch andere Menschen darauf zu verzichten!

Habe ich Ihnen jetzt den Appetit auf Hummer und Krebse verdorben? Ja? Gott sei Dank!

Keiner muss Hummer essen. Er schmeckt nach nichts und gut an ihm ist höchstens die Soße. Gesund ist er auch nicht. Allergien, Verseuchung mit Chemikalien, Bakterien, also das ganze Programm. Kann man auch in Studien nachlesen.

In der Stadt Reggio Emilia in Italien ist seit dem Jahr 2004  der Verzehr, bzw. das Kochen von Hummer wegen der „ unnötigen quälerischen Tortur“ verboten. Die Übertretung des Verbots wird mit 500€ Geldstrafe geahndet. Dem Bürgermeister dort sei Dank.

Es gibt einen schönen Satz, der immer richtig ist, und an dem man sich orientieren kann: „Was du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu“.

Liebe Düsseldorfer,

Liebe Düsseldorfer,

jetzt wird es wohl doch noch kalt. Ist schließlich auch die Jahreszeit dafür und ich mache mir die Winterabende gern gemütlich. Sie ahnen schon was kommt. Natürlich der Aufruf: denkt bitte auch an unsere  Tiere in der Stadt. Die Singvögel, die hier überwintern, haben schlicht Hunger. Bitte investieren Sie ein wenig Kleingeld und richten Sie eine Futterstelle ein. Damit retten Sie einige kleine Leben. Wildkaninchen sollen sich nicht vermehren, aber hin und wieder eine Möhre und ein Stück Apfel ist für die Tiere eine Erleichterung. Frei lebende Katzen sind auch ganz arme Schätze. Bitte auch hier füttern, oder noch besser, ins Tierheim bringen. Wir denken aber auch an die Menschen, die draußen frieren. Für obdachlose Mitbürger haben wir ein ehrliches Angebot: wenn Sie gern in einer geheizten Unterkunft übernachten wollen, in der natürlich keine Tiere erlaubt sind, bringen Sie uns Ihren Hund. Er kann die Nacht im Tierheim verbringen, wird versorgt und darf am nächsten Morgen wieder von seinem Herrchen oder Frauchen in die Arme geschlossen werden.

Irgendwie kann man immer helfen.

Herzlichst

Ihre

Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

ein neues Jahr ist ein Neuanfang. Man hat gute Vorsätze. Es können jedes Jahr dieselben sein.

Oder man ist da kreativ, denkt mal über etwas anderes nach. Ich hätte da einen sehr schönen und nützlichen Vorsatz für Sie. Ist auch gar nicht so schwer oder gar teuer. Werden Sie im neuen Jahr Mitglied im Tierschutzverein! Warum? Sie werden gebraucht.

Wir brauchen noch viele Bürger dieser Stadt in unserer Tierschutzfamilie. Tiere sind die schwächsten Geschöpfe in unserer Gesellschaft. Sie können sich nicht selbst helfen, deshalb sind wir gefordert. Wir sprechen für sie, wir kämpfen für sie.

Wer sich für Tiere stark macht, schlägt auch nicht auf Menschen ein. Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die das verinnerlicht haben, haben  wichtige Dinge im Leben verstanden. Je stärker eine  Gruppe, desto größer ist der Erfolg, desto  näher ist das Ziel.

Wir setzen unsere Vorsätze in Taten um und werden niemals damit aufhören.

Ein gutes Jahr 2015 möge Sie erwarten.

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

 

Liebe Düsseldorfer,

Oh, du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende  Weihnachtszeit….

Weihnachtsstimmung pur. Ein schönes  Kirchenlied, das mich in meiner Jugendzeit  berührte und  so viel  Hoffnung  auf eine bessere Welt zu bedeuten schien.

Heute bin ich ein wenig skeptischer geworden. Für wen gilt das eigentlich, fröhlich, selig und gnaden- bringend?  Für die Empfänger von vielen Geschenken ? Für Lebewesen, die nicht an den Feiertagen verspeist werden? Für Arme, Kranke, Einsame  und Verfolgte? 

Hinterfragen wir doch einmal das, was wir sagen, singen und empfinden, wenn es um das größte Fest der Liebe geht. Suchen wir einfach den Sinn.

Möglicherweise finden wir Wichtigeres, als den Weihnachtsmarkt.

Die Hoffnung ist für Alle da. Für Menschen und Tiere. Geben Sie doch selbst Ihrem Fest den richtigen Inhalt.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit mit viel innerer Einkehr.

Herzlichst

Ihre

Monika Piasetzky

 

 

Liebe Düsseldorfer,

wir haben eine Tierschutzlehrerin. Sie wurde beim Deutschen Tierschutzbund ausgebildet und steht uns ab sofort ehrenamtlich zur Verfügung. Sie sagen jetzt vielleicht: was soll eine Stadt wie Düsseldorf mit einer Tierschutzlehrerin? Richtig, wir brauchen deren viele. Die Kinder in unserer Stadt interessieren sich sehr für den Tierschutz und benötigen die Hilfe von Erwachsenen, die den rechten Weg weisen.

Deshalb wird der Tierschutzverein Düsseldorf zukünftig mit möglichst vielen Schulen zusammen arbeiten, die bereit sind, mit unserer Hilfe, Lehrer zu Tierschutzlehrern ausbilden zu lassen. Da tut sich was und wir freuen uns sehr darüber.

Weil die Jugend prima ist und tatkräftig den Tieren helfen will. Eine Schule will bereits mitmachen. Die ersten Kontakte für eine Kooperation  sind schon geknüpft….

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

letzte Woche las ich zu meiner Überraschung in einer Tageszeitung, dass die Stadt Düsseldorf „der Taubenplage nicht Herr wird“. Taubenplage???

Der Verein Stadttiere und der Tierschutzverein Düsseldorf tauschten in den betreuten 9 Taubenschlägen allein im vergangenen Jahr weit über 5000 Eier gegen Gipseier aus. Wäre davon nur jedes 4te Küken geschlüpft, hätten wir ca. 1000 mehr Tauben in der Stadt. Die hätten sich natürlich auch vermehrt und die Population weiter nach oben getrieben.

Ist das nun ein Erfolgskonzept oder nicht? Was ist daran so schwer zu verstehen?  Urteilen Sie selbst.

Erkenntnis des Tages: mancher Zeitungsartikel ist das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt wurde. Nur ein müdes Lächeln…

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

Kastration ist praktizierter Tierschutz!

Daher bieten wir, befristet bis zum 31.12.2014, allen Katzenhaltern in Düsseldorf und Ratingen die Chance einen Zuschuss für die Kastration ihrer Katze. Dieser liegt bei 30,-€ für einen Kater und bei 60,-€ für eine Katze.

Wir unterstützen Sie schnell und unbürokratisch. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass Sie entweder in Düsseldorf oder Ratingen ansässig sind. Sie wenden sich an Ihren Haustierarzt, der seine Praxis ebenfalls entweder in Düsseldorf oder Ratingen hat, lassen ihre Katze oder ihren Kater kastrieren und treten dort mit den Kosten in Vorleistung.  Mit der, auf Sie ausgestellten Rechnung, kommen Sie dann in unser Tierheim auf der Rüdigerstr. 1 in Düsseldorf-Rath. Dort wird Ihnen der Zuschuss in bar sofort ausgezahlt. Bitte beachten Sie hierbei unsere Öffnungszeiten (Mo.-Sa- 12.00-16.00Uhr; Die & So. geschlossen)

Bei Fragen rufen Sie uns einfach an: Telefon: 0211-131928 oder schauen Sie unter www.tierheim-duesseldorf.de

Herzlichst Ihre

Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

am Samstag, den 24.05.2014 hatten wir den“ TAG DER KATZE“ im Tierheim Düsseldorf.

Haben wir den nicht jeden Tag? Doch, natürlich, aber wir wollten mal die gesamte Problematik rund um das Thema Samtpfote mit den Menschen erörtern. Denn Problematik gibt es reichlich, man denke nur an die vielen Freigänger, die sich unkastriert, unkontrolliert vermehren und viel neues Katzenelend erzeugen. Leider gibt es von politischer Seite keine Unterstützung in Form von Kastrationspflicht , deshalb müssen mal wieder Tierschützer sich kümmern und dafür sorgen, dass wenigstens aufgeklärt wird und man den Katzen, die man irgendwo findet , hilft. Auch von mir deshalb der Appell: gewähren Sie Ihrer Katze oder Ihrem Kater nur Freigang, wenn das Tier vorher kastriert wurde. Alles andere ist verantwortungslos und schändlich. Das sollte doch langsam begriffen werden.

Aber es gab natürlich auch schöne Dinge über die Katzen zu zeigen und zu berichten. Deshalb war eine Superstimmung im Katzenhaus. Und allen wurde mal wieder bewusst, ein Leben ohne Katzen geht zwar, lohnt sich aber nicht wirklich.

In diesem Sinne

Herzlichst

Ihre

Monika Piasetzky  

Liebe Düsseldorfer,

Der Anfang vom  Ende der Tierversuche

Wir haben in Düsseldorf die bekannte und hoch angesehene Heinrich-Heine Universität, auf die wir hier  mit Recht sehr stolz sind. Neben den vielen interessanten Angeboten der Stadt  ist damit auch hochwertige Bildung und Forschung präsent.

Aber es gibt einen dunklen Punkt, den wir, auch beim besten Willen, nicht mehr hinnehmen wollen.

Damit meine ich, dass in dieser Universität leider noch immer, und zwar in erheblichem Maße, Tierversuche durchgeführt werden. Dabei hat sich inzwischen herum gesprochen, dass Tierversuche samt und sonders durch alternative Methoden ersetzt werden können, bzw. in vielen Fällen ersatzlos gestrichen werden sollten. Ja natürlich, die Freiheit der Wissenschaft ist wichtig. Aber Freiheit ist nicht grenzenlos  und sie braucht Regeln. Keine Opfer!

.

Wir bekennen uns damit zu einer ethisch sauberen, zeitgemäßen und qualitativ hochwertigen Wissenschaft, die uns als Patienten, Verbrauchern und in erster Linie als Menschen besser dient. Ich selbst leide, seit ich von Tierversuchen weiß, seelisch unter alldem, was Tiere im Dienste der Wissenschaft  ertragen müssen. Und so geht es den meisten Menschen, erst recht, wenn man an den immer wieder gern zitierten „Segen für die Menschheit“  nicht mehr glauben kann.

Der Tierschutzverein Düsseldorf ist  nicht bereit, länger auf ein Einsehen der Verantwortlichen zu warten. Deshalb haben wir ein Projekt ins Leben gerufen mit dem Titel:

„DÜSSELDORF TIERVERSUCHSFREI“

Wir haben uns mit anderen Vereinen zusammen getan, die dieses Thema seit langer Zeit bearbeiten und sich auskennen. Wir  werden die geballte Fachkompetenz und Professionalität nutzen um unser festes Ziel, die Abschaffung a l l e r Tierversuche in unserer Stadt, zu erreichen.

Danach sind wir noch viel stolzer auf unsere Uni.

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

der Tierschutzverein ist nicht nur für Hund und Katze da. Auch frei-oder wildlebende  Tiere gehören zu unseren Schützlingen. Demnächst ist wieder „Jungvogelzeit“.  Zwischen März und Juni brüten unsere heimischen Vogelarten,  was das Zeug hält. Tag und Nacht fahren wir Rettungseinsätze, wenn z.B. mal wieder so ein kleiner Piepmatz  aus dem Nest geplumpst ist. Seine  Eltern haben nur die Möglichkeit in der Nähe,  unbemerkt aufzupassen und ihr Kind in ruhigen Momenten zu versorgen. Aber aufgepasst: wenn es nicht gerade auf die Fahrbahn gefallen ist, das Vögelchen lieber sitzenlassen oder vielleicht an einen sichereren Platz in unmittelbarer Nähe bringen. Man kann es ruhig anfassen, im Gegensatz zu vielen Wildtieren spielt bei den Vögeln der Geruchssinn eine untergeordnete Rolle.  Wenn wir es holen, wird es zwar versorgt und wieder ausgewildert, aber es hat seine Familie verloren. Auch in den Parks sind wir tätig. Verletzte und kranke Tiere werden in unserer neuen Auffangstation behandelt und betreut, um nach Genesung oder Erholung wieder in ihr normales Leben entlassen zu werden.

Halten Sie die Augen auf, auf Ihre Info kommt es an.

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

Liebe Düsseldorfer,

leider passieren manchmal furchtbare Dinge. In dieser Woche hat das Bundesverwaltungsgericht dafür gesorgt, dass an der Universität Bremen Affenversuche weitergeführt werden dürfen und zwar ohne jede ethische Prüfung.  Ein Herr Prof. Kreiter verbraucht seit 15 Jahren die Tiere im Namen der Wissenschaft  für die Hirnforschung. Die Versuche werden als harmlos dargestellt, sind aber in Wirklichkeit Tierquälerei erster Güteklasse, lt. einem von der Bremer Gesundheitsbehörde in Auftrag  gegebenen Gutachtens eines unabhängigen Experten.

Greifbare Ergebnisse, die den Menschen nützen? Weit gefehlt.   Ich fasse mir an den Kopf und will es kaum glauben; ein deutsches Gericht wirft mit diesem Beschluss den Tierschutz in die Steinzeit zurück. Dessen Aufnahme 2002 in das Grundgesetz wird zur Farce. Ein Skandal. Wir müssen langsam aufpassen, dass durch die Hintertür nicht wissenschaftliche, bzw. wirtschaftliche Interessen sowie Selbstdarstellung  Einzelner, zu einer Duldung von Grausamkeiten und Verbrechen gedeihen, die zwar in dem Moment“ nur“ an Tieren begangen werden, sich aber auch auf Menschen auswirken könnten.  Das findet im Namen des deutschen Volkes statt. In unserem Namen!

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Liebe Düsseldorfer,

ein frohes, gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2014. Das wünsche ich Ihnen. Und auch uns. Mit „uns“ meine ich nicht nur die Mitarbeiter, und Freunde des Tierschutzvereins, sondern auch ganz besonders unsere Tiere. Sie können es wirklich brauchen. Sie sind nicht zufällig bei uns gelandet. Hinter jedem Einzelnen unserer Bewohner steht ein Tierschicksal.

Manches wissen wir davon, vieles werden wir niemals erfahren. Aber irgendwie sind alle mal überflüssig geworden. Man wollte sie nicht mehr haben oder konnte sie nicht mehr versorgen. In manchen Fällen schlug das Schicksal zu, indem das Frauchen oder Herrchen verstarb.

Was auch immer passierte, jetzt haben sie nur noch uns.

Diese Verantwortung ist uns bewusst. Die damit verbundenen Aufgaben auch. Unsere Tiere brauchen nicht nur medizinische Versorgung, Futter und ein Dach über dem Kopf. Sie brauchen auch die Hand, die Wärme gibt, die Stimme, die tröstet, ein wenig Zeit für  Zuwendung.

Ich übertreibe nicht, wenn ich von Tränen berichte, die ich manch einen Pfleger weinen sah. Wut und Empörung über das, was man einem Tier antat. Mitgefühl für die, die nichts erzählen können. Das Mitgefühl ist überhaupt das Wichtigste. Bitte erhalten Sie es für Sich und schenken es denen, die es nötig haben. Vergessen Sie es bitte nie.

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

 

 

Adventszeit....

Advent. Jedes Jahr und immer wieder. Die Freude und der Lichterglanz, das Weihnachtsfest, strahlende Kinderaugen und ein hoffentlich guter Rückblick auf das vergangene Jahr.

Ich selbst mag die heimelige, gemütliche Stimmung sehr. Derzeit kommt sie in unserem Tierheim jedoch nicht so recht auf, wir leben und arbeiten nämlich dort bis Weihnachten  auf einer Baustelle. Zum Glück nur die Menschen. Die Tiere haben ihr gemütliches Plätzchen, so soll es auch sein.

Das Jahr war für alle sehr anstrengend und glücklicherweise auch sehr erfolgreich. Wie man weiß, hängen Fleiß und Erfolg sehr voneinander ab. Sehr viele Tiere wurden in ein neues Zuhause vermittelt. Viele wurden gesund gepflegt, aufgepäppelt und haben menschliche Zuneigung  in hohem Maße erfahren. Das motiviert und macht glücklich.

Auch Menschen haben von unseren Tieren gleichsam profitiert. Als Mitarbeiter, Ehrenamtler, Helfer . Sie haben dafür viel geleistet  und  das schöne Gefühl  erfahren, gebraucht zu werden.

 Sie alle haben ihren Anteil, die Gemeinschaft im Tierschutzverein ist  stetig gewachsen und gediehen.  Besseres kann man am Ende eines Jahres nicht sagen.  

Ich sage aus tiefstem Herzen „Danke“.  Im Namen unserer wunderbaren Tiere.

Herzlichst Ihre

Monika Piasetzky

Ganz viel Gans?

Liebe Düsseldorfer,

es liegt in der Natur der Menschen, dass sie nicht feiern und sich freuen können, ohne jemanden dafür zu töten.“ Wie Bitte“? werden Sie jetzt entsetzt fragen. Nein, nein, so meine ich das nicht. Sankt Martin und Weihnachten stehen seit scheinbar ewigen Zeiten im Zeichen des Gänsebratens. Ist doch normal, oder? Warum eigentlich? Ganze Heerscharen von ihnen werden für diesen kurzen Gaumenschmaus gezüchtet und getötet. Je nachdem, wo sie herkommen, hat man sie vorher qualvoll gemästet und ihnen, um den Gewinn zu Erhöhen, ihr Federkleid bei lebendigem Leib ausgerissen. Halleluja!

Und die Hausfrau freut sich über den saftigen Braten.  Und die Umsätze steigen. Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen. Sankt Martin und Weihnachten sind d i e christlichen Feste der Liebe und Freude. Habe ich nun etwas falsch verstanden, oder die anderen?

Zeit zum Nachdenken.

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky

Der Kö-Bogen

Mein Kommentar zur Neueröffnung

Der nun fertig gestellte KÖ-Bogen wurde dem Alltag übergeben. Nun, nicht ganz. Es gab Anlässe zu feiern. Das ist natürlich eine normale Sache. Dagegen kann man auch nichts haben. Jedoch fehlte es bei den sich darstellenden Gesellschaften, z.B. Breuninger und dem Steigenberger Hotel stark an Sensibilität und an Rücksichtnahme. Rücksichtnahme auf Bewohner des in der Vergangenheit stark belasteten und strapazierten Hofgartens.

Die Feiern machten die Nacht zum Tage und ein gigantisches Getöse mit Musik und Lichtspielen vom Feinsten wirkten auf die gefiederten Bewohner des Hofgartens wie Krieg.

Dem zufolge verhielten sie sich. Sie kreischten und flatterten verstört umher und verletzten sich in ihrer Panik. Musste das sein? Der Hofgarten, unser geliebtes Kleinod inmitten der City verkam zur Spielwiese des Gewerbes.

Das ist uns zuviel! Deshalb wird der Tierschutzverein zusammen mit der Stadtverwaltung eine Lösung für neue Abgrenzungen zum Schutz der Tiere suchen und sicher auch finden.

Die Tiere müssen sich wieder zurückziehen können. Spaziergänger und Radfahrer sollen sich nicht überall in den letzten  Ecken tummeln. Regeln müssen her. Hunde dürfen keine Wildtiere jagen. Und die Rasenflächen sind nicht für Jedermann zum Ausruhen, herumliegen  und verschmutzen da.

Dafür ist der Park zu klein. Der Platz ist für die Tiere da. Da können wir Menschen auch mal einen Schritt zurücktreten. Dem bisschen Natur zuliebe.

Herzlichst

Ihre Monika Piasetzky