Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser,


nach diesem Motto haben wir, der Tierschutzverein Düsseldorf  es uns zur Aufgabe gemacht, die von uns vermittelten Tiere nicht aus den Augen zu verlieren. Wir fühlen uns nicht nur während des Aufenthalts im Tierheim für unsere Schützlinge verantwortlich, sondern möchten auch nach der Vermittlung sicherstellen, dass es dem Tier in seinem neuen Zuhause wirklich gut geht.
Obwohl wir uns im Regelfall auf unsere Menschenkenntnis verlassen können und ausführliche Vermittlungsgespräche führen ist es auch uns schon passiert, dass der positive Eindruck den die neuen Tierbesitzer hinterlassen haben sich als falsch herausgestellt hat. Oftmals wird die Arbeit, die man mit einem Tier hat unterschätzt. Leider gibt es auch Menschen die nicht die nötige Liebe für ihr Tier empfinden oder es mangelt an Pflichtgefühl. Manchmal verschlechtert sich auch die Lebenssituation und weil der Mensch damit überfordert ist, muss das Tier darunter leiden Um solche Überraschungen zu vermeiden und um in der Gewissheit leben zu können, dass es dem Tier auch wirklich gut geht, sind Nachkontrollen unbedingt notwendig.
Da wir eine dauerhafte Vermittlung anstreben, möchten wir unsere Schützlinge gerne für den Rest ihres Lebens in guten Händen wissen. Das kann bei einem Hund ein Zeitraum von 16 Jahren, bei einer Katze sogar 20 Jahre sein.
Auf den ersten Blick mag der Ausdruck „Nachkontrolle „ einen negativen Touch haben und man befürchtet  „ Kontrolle“  bedeutet Fehlersuche und Vorwürfe.  Tatsächlich sind aber die Fälle bei denen Anhaltspunkte für eine tierschutzwidrige Haltung bestehen eher die Ausnahme. Deshalb freuen sich unsere Tierbesitzer meistens und empfinden die Nachkontrolle als positives Zeichen, weil  der Tierschutzverein sich weiterhin um ihr Tier kümmert und es auch nach der Vermittlung nicht vergessen ist.