Ehrenamtler

Ohne sie wäre unsere Arbeit undenkbar.

Bei Wind und Wetter sind unsere Gassigeher unermüdlich mit ihren Schützlingen im Aaper Wald unterwegs und helfen uns die Hunde entsprechend auszulasten.

Gleichzeitig werden unsere Katzen im Katzenhaus von unseren Katzenstreichlern verwöhnt. Unsere Wildlinge werden an Menschen gewöhnt und auch unsere Hauskatzen genießen die Streicheleinheiten.

Helen Schneider

Gassigeherin

Seit dem 10. August 2010 bin ich als Gassigängerin tätig. Heute weiß ich, dass ich damit schon einige Jahre früher hätte beginnen sollen, da ich seit 4 Jahren in Rente bin. Anfangs wollte ich  ein- bis zweimal in der Woche gehen, jedoch nach kurzer Zeit packte es mich wie eine Sucht, so dass ich es jetzt  manchmal vier- bis fünfmal die Woche schaffe (auch bei schlechtem Wetter und nicht nur bei Sonnenschein). Das Ausführen der Hunde für insgesamt zwei bis drei Stunden gibt mir ein Gefühl von innerer Zufriedenheit, etwas Sinnvolles zu tun.
Auch ich hatte mal die Meinung, dass, wenn ich die Hunde ausführe, mir das zu sehr ans Herz gehen und ich nachher zwei oder drei Hunde mitnehmen würde, was mir nicht möglich ist. Für mich ist diese Aussage, wie von vielen anderen Menschen auch, reiner Egoismus. Ich habe nur an meine eigenen Gefühle gedacht und nicht an das Wohlergehen der Tiere. Natürlich fällt es mir oft immer noch schwer und macht mich traurig, wenn der Hund sich nach mir umdreht, nicht in den Zwinger zurück will und am liebsten  mit mir gehen würde. Auch wenn ich einen Hund über lange Zeit kenne und er wird dann vermittelt, bin ich traurig, aber gleichzeitig froh, wenn er ein gutes Zuhause findet.
Ich weiß inzwischen, dass die Tiere dankbarer sind als die Menschen. Deshalb lautet mein Motto: „Die Tiere sind die besseren Menschen“.
Als Gassigänger tut man sich auch selbst etwas Gutes für Leib und Seele; man bleibt in Bewegung, ist an der frischen Luft und gibt den Hunden etwas Freude. Ich werde diese Tätigkeit so lange machen, wie es mir gesundheitlich möglich ist, denn wenn ich etwas anfange, heißt es: „Ganz oder gar nicht!“

Zurück