Einführung

ÜBER DIE GRENZEN HINWEG….

Der Tierschutzverein Düsseldorf e.V. hat im Rahmen des Jugendtierschutzprojektes eine Zusammenarbeit begonnen mit der „Stiftung für Ethik im Unterricht DAS TIER UND WIR“ Bern/Schweiz.  

Diese bemerkenswerte Stiftung ist seit Jahren erfolgreich mit Lehre und Informationen über Tiere und ihre Lebensbedingungen in Schweizer Schulen. Dort sorgen ausgebildete Tierschutzlehrer für den fachlichen Hintergrund und bilden damit ein Fundament für modernen und effektiven Tierschutz im Bereich Kinder und Jugendliche.

Dieser Idee werden wir folgen. Die Inhalte der Broschüre „ Stiftung für Ethik im Unterricht“ dürfen wir mit freundlicher Genehmigung der Stiftung nutzen. Sie können als Themen zu den einzelnen Tierarten heruntergeladen werden und dienen im Unterricht als Arbeitsgrundlage.

Ab dem 17.05.2016 finden Sie wöchentlich, an jedem Dienstag, ein Tierthema, welches wir auf unsere deutschen Verhältnisse, was Zahlen und Gesetze betrifft, angepasst haben.

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Vorwort

In dieser Schrift dreht sich alles um die Würde von Mensch und Tier, um die Ausnutzung unserer Mitgeschöpfe und um ethisches Verhalten. Da das Thema Tierschutz sowohl im Familienkreis wie auch in den Schulen meist zu kurz kommt, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die wichtigsten Informationen zusammenzutragen und aufzulisten, so dass das tragische Schicksal der einzelnen Tierarten durch menschliche Ausbeutung klar ersichtlich wird. Dabei haben wir nichts verschwiegen und nichts beschönigt. Seit 1992 ist zwar die «Würde der Kreatur» in der schweizerischen Bundesverfassung verankert und seit 2003 ist das Tier vor dem Gesetz keine Sache mehr (Anmerkung TSV: in Deutschland seit 2002), doch leider hat dies sehr oft wenige Auswirkungen auf die Realität. Das schweizerische Tierschutzgesetz (Anmerkung TSV: ebenso wie das deutsche) gilt zwar im internationalen Vergleich als vorbildlich; so wie es jedoch ausgelegt und angewendet wird, scheint es oft nicht die Tiere zu schützen, sondern viel mehr die Tierhalter.

Gewaltlosigkeit ist ein weiteres Thema dieser Schrift. Denn nur durch verantwortungsvolles ethisches Verhalten allen unseren Mitgeschöpfen gegenüber können wir ihrem Leiden ein Ende setzen. Was ist Ethik und was heißt ethisches Verhalten? Der Volksmund weiss es: Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu! So einfach und einleuchtend dies tönt, so stellt sich doch die Frage, wieso wir alle – trotz dieser Volksweisheit – in eine Welt hineingeboren wurden, in der Tiere missbraucht, gequält, gejagt, lebendigen Leibes gehäutet oder am Laufband niedergemetzelt werden. Wieso konsumieren wir diese tierischen Qualprodukte so gedankenlos? Wohl, weil wir nie aufgeklärt wurden und wir von klein auf gelernt haben zu verdrängen, dass zum Beispiel Fleisch nicht auf Bäumen wächst, sondern ein Lebewesen war wie du und ich, mit Kopf, Herz und Gefühlen. Da oft schon unsere Babynahrung Fleisch enthielt, sind wir geprägt von Essgewohnheiten, die wir dringend hinterfragen sollten. Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen, dass der Konsum von tierischen Produkten Gesundheitsrisiken birgt und deren Herstellung zu einem großen Teil am Klimawandel mitverantwortlich ist.

Von Menschen verursachtes Tierleid gab es leider schon immer. Noch nie aber hat das Massentierleiden in Tierfabriken, Versuchslabors, auf Pelztierfarmen, Tiertransporten oder in Schlachthöfen solche Ausmaße angenommen wie heute. Und der Großteil der Bevölkerung, vor allem Kinder, hat keine Ahnung davon, denn diese Folterstätten werden entweder hinter hohen Mauern oder in abgelegenen Aussenquartieren versteckt, wo selbst die allgegenwärtigen Medien keinen Zugang haben. Die säuberlich abgepackten Fisch- und Fleischspezialitäten in Supermärkten, die verlockenden Modeartikel und exotischen Extravaganzen in Boutiquen verraten auch nichts über die lange Leidensgeschichte der Tiere, die zur Herstellung dieser Luxusartikel missbraucht werden. Wir lassen uns durch psychologisch ausgeklügelte Tricks und verführerische Werbung der Nahrungsmittel- und Modeindustriedazu verleiten, immer mehr Qualprodukte zu konsumieren, ohne ihren «Werdegang » zu hinterfragen.

Dabei gibt es doch genug Alternativen, die wir mit gutem Gewissen genießen können!

Mit dieser Informationsschrift, die du nicht nur mit dem Kopf, sondern vor allem mit deinem Herzen lesen solltest, möchten wir dir nicht etwa Schuldgefühle aufbürden, sondern dir aufzeigen, wie jeder von uns seinen Beitrag zur Linderung des Tierleidens leisten kann. Behalte es nur so lange, bis du den Inhalt verinnerlicht hast. Danach kannst du es weitergeben, damit möglichst viele Menschen informiert werden. Danke!

Falls du daran zweifelst, dass die folgenden Fakten wirklich so schlimm sind für die Tiere, dann versetze dich jeweils in ihre Lage und stell dir vor, das alles würde

DIR angetan!

Erica Kalika Blöchlinger

Stiftungsgründerin

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Wale und Delfine

Wusstest du, dass ...

… es (noch!) 86 verschiedene Arten von Walen gibt und Delfine auch zu dieser Familie gehören?

… Wale und Delfine überaus soziale, empfindsame und intelligente Lebewesen sind?

… sie Säugetiere sind, obwohl sie im Wasser leben, d.h. ihre Kinder von den Müttern gesäugt und behütet werden?

… die Mutter beim Gebären von ihrer Familie unterstützt und beschützt wird und eine Hebamme das Kind an die Wasseroberfläche begleitet, damit es seinen ersten Atemzug tun kann?

… sie mindestens alle 2 Stunden auftauchen müssen, um Luft zu atmen?

… der Blauwal mit einer Körperlänge von bis zu 30 Meter und einem Gewicht von bis zu 130 Tonnen (= 100 Autos oder 30 Elefanten!) das größte Säugetier der Welt ist?

… Wale und Delfine sich über Schallwellen miteinander verständigen?

… Wale mit ihren Gesängen über Distanzen bis zu 1000 km miteinander kommunizieren?

… sämtliche Meeresbewohner auf gute Wasserqualität angewiesen sind wie wir auf eine gute Luftqualität.

… die Todesursachen von in Gefangenschaft gehaltenen Meeressäugern meistens schlechte Wasserqualität, stressbedingte Magengeschwüre, medizinische Eingriffe oder verschluckte Plastikgegenstände sind?

 

Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeit gewöhnen.

George Bernard Shaw (1856–1950), Schriftsteller

 

Und trotzdem ...

… werden durch die Staaten Norwegen, Dänemark, Island und Japan jährlich mehrere Tausend Wale gejagt und getötet.

… kippen wir Menschen Giftmüll ins Meer, sodass seine Bewohner direkt daran zugrunde gehen oder sich nicht mehr fortpflanzen können.

… benutzt die Fischereiindustrie riesige Schleppnetze, in denen sich die Säugetiere des Meeres verfangen und ertrinken, weil sie nicht auftauchen können zum Atmen.

… produzieren die Menschen mit Schiffen, Waffentests, Fischerei usw. so viele Schallwellen im Meer, dass die Wale irritiert werden. Dadurch können sie sich verirren, stranden und sterben (über 300000 Tiere jährlich).

… werden sie in Schwimmbecken eingesperrt, die nie groß genug sind und meist keine Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Wie du den Meeressäugetieren helfen kannst:

– Unterstütze keine Delfinarien mit deinem Besuch! Wo die Besucher fern bleiben, verschwindet bald auch das Angebot, und das Leiden der sensiblen Tiere hat ein Ende.

– Überlege dir gut, ob du durch Fischgenuss am Leerfischen der Meere mitschuldig sein möchtest.

Ethisches Verhalten:

Bewusste Rohheit des Menschen – kein einziges Tier ist dazu fähig!

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Wale und Delfine (274,2 KiB)

 

 

 

 

Pelztiere

Wusstest du, dass ...

… frei lebende Nerze 80% ihrer Zeit im und am Wasser verbringen, wo der üppige Pflanzenwuchs ihnen genügend

   Verstecke bietet?

… sie Einzelgänger sind, die ihr bis zu 4 km2 grosses Revier energisch verteidigen?

… sie sehr bewegungsfreudige kleine Raubtiere sind, die über einen ausgezeichneten Geruchssinn verfügen?

… sie überaus fürsorglich ihre Kinder betreuen und verteidigen?

… Füchse gesellige und sehr schlaue Tiere sind, die in Freiheit täglich große Distanzen zurücklegen und sich neuerdings sehr geschickt und für Menschenaugen praktisch unsichtbar in unseren Städten einquartiert haben?

… sie sehr verspielt sind und ein ausgeprägtes Sozialleben führen?

… sie, wie alle anderen Tiere, empfindsame, leidensfähige Geschöpfe sind?

… Füchse, Nerze und andere Pelztiere trotz jahrzehntelanger Pelzindustrie-Zucht noch immer Wildtiere sind und so auch extrem unter den Qualen der Gefangenschaft leiden?

… Pelztierfarmen durch die anfallenden Fäkalien und die verwendeten Chemikalien und Medikamente eine ernsthafte Bedrohung der Natur und des Grundwassers darstellen?

… ein Pelzmantel (ebenso wie Lederkleidung) während der Produktion mit bis zu 200 chemischen Mitteln behandelt wird und daher alles andere als natürlich und ökologisch ist?

…die Kinder der Robben in den zwei Lebenswochen, während denen ihr Pelz noch weiss (gute Tarnung) und weich ist und sie noch nicht im Wasser leben, völlig wehrlos auf dem Eis auf ihre Mütter warten, um gestillt zu werden?

 

Alle Wesen sehnen sich nach Glücklichsein, darum umfange mit deiner Liebe alle Wesen!

Buddha

 

Und trotzdem ...

… werden Nerze und andere kleine Pelztiere zu zweit oder zu dritt in winzige, kahle Drahtkäfige (0,3 m2 Grundfläche) gesperrt!

… reiht sich ein Käfig an den andern, so dass der Einzelgänger Nerz dauernd extremem Stress ausgesetzt ist.

… hat der Nerz kein Wasser zum Schwimmen zur Verfügung.

… werden die Tiere auf Drahtgeflecht gehalten, damit Kot und Urin durchfallen und ihr Pelz nicht verschmutzt wird. Um ihre wund gescheuerten Pfoten kümmert sich niemand.

… werden die Kothaufen unter den Käfigen höchstens zweimal im Jahr entfernt. Entsprechend schlimm ist der Gestank für die sensiblen Nasen der Pelztiere.

… müssen die Mütter ihre Kinder in den kahlen Drahtkäfigen zur Welt bringen und «aufziehen». Da die Tiere durch die Qualhaltung verhaltensgestört werden, verletzen oder töten sie oft ihre eigenen Jungen. Kannibalismus und stereotypes Verhalten sind an der Tagesordnung.

Verletzungen werden nicht behandelt.

… werden die Nerze durch Vergasen (Todesangst/Ersticken) und Genickbruch getötet.

… werden die Füchse durch einen Stromstoss (sehr schmerzhaft) umgebracht.

… gibt es allein in Skandinavien mehr als 11000 Zuchtfarmen. Auf einer Farm vegetieren bis zu 150000 Tiere dahin.

… werden Pelztiere in Fallen gefangen, in denen sie langsam und qualvoll zugrunde gehen oder dann aber vom Fallensteller erschlagen werden. Oft sterben in den Fallen auch Tiere, die der Fallensteller gar nicht brauchen kann, z.B. Vögel oder Haustiere!

… werden in Asien Hunde und Katzen für die Pelz- und Ledergewinnung in engen Käfigen gehalten wie in Europa die Nerze, Füchse usw.! Katzen werden mit Drahtschlingen erwürgt, ihr Todeskampf dauert bis zu 10 Minuten. Hunde werden erschlagen, entsprechend qualvoll ist ihr Tod. Oft lebendie Tiere noch, wenn sie gehäutet werden.

… müssen für nur einen Mantel bis zu 60 Nerze sterben (oder 30 Nutria, 20 Füchse, 200 Chinchillas, 20 Hunde oder 50 Katzen)!

… haben «Pelzjäger» kein Mitleid mit den wehrlosen Robbenbabys; sie töten sie in unfassbaren Mengen (325000 Tiere im Frühling 2006) auf brutalste Weise mit Knüppeln oder Spitzhaken – vor den Augen ihrer hilflosen, verzweifelten Mütter. Oft sind sie noch am Leben, wenn sie gehäutet werden! Nach dem Europaparlament hat in Brüssel der EU-Ministerrat im Mai 2009 ein Gesetz besiegelt, wonach der Handel mit Robbenprodukten ab 2010 EU-weit verboten ist. Die Verordnung soll dem Abschlachten von Robben mit Spitzhacken durch kommerzielle kanadische Jäger die Geschäftsgrundlage entziehen.

Falls du nicht auf Pelz verzichten möchtest, so kauf dir doch einen dieser modischen Webpelze, die es in vielen Farben und Ausführungen gibt, denn: Der Pelz gehört dem Tier, nicht dir!

 

 

... und Leder

– In Zuchtfarmen werden Krokodile, Schlangen und andere Tiere in Massen tierquälerisch gehalten; nur ihrer Haut wegen, die zu Leder verarbeitet wird.

– Wildtiere (Kängurus, Murmeltiere und viele andere) werden aus demselben Grund gejagt und getötet.

– Bei den Rindern, Schweinen, Ziegen usw., die ihres Fleisches wegen getötet werden, ist die Haut ein lukratives Nebenprodukt.

– Sehr viel Leder stammt von Rindern aus Indien. Dort werden die Tiere zu Fuß über große Distanzen ins Schlachthaus getrieben, wo sie völlig erschöpft ankommen und oft auf primitive Art getötet werden.

– Wegen Giftigkeit wird offiziell vor direktem Hautkontakt mit Leder gewarnt.

Sei dir bewusst: Leder ist nichts anderes als Pelz ohne Haare! Auch für Leder gibt es preiswerte und attraktive Alternativen.

Wie du den Pelztieren helfen kannst:

– Kaufe keine Produkte, für die Fell, Pelz oder Leder verarbeitet wurde!

– Denk daran, dass auch für kleine Bordüren oder Accessoires Tiere leiden und sterben müssen!

– Synthetische Webpelze sind eine gute und tierfreundliche Alternative!

– Informiere deine Eltern, Freunde und Bekannte über das Leiden der Pelztiere, dann können sie beim nächsten Einkauf auch mithelfen, Tierqual nicht zu unterstützen.

Ökologische Folgen von Pelztierfarmen

  • Pelztierfarmen stellen durch die anfallenden Fäkalien und die verwendeten Chemikalien und Medikamente eine ernsthafte Bedrohung der Natur und des Grundwassers dar (allein in Skandinavien gibt es mehr als 11000 Zuchtfarmen!)
  • Ein Pelzmantel wird durch die chemische Behandlung während der Produktion zu Sondermüll.
  • Bei der Lederherstellung werden die unterbezahlten Arbeiter, vor allem in Indien, gesundheitlich schwerstbelastet durch Chrom und andere Gifte und die Abwässer verschmutzen die Flüsse und das Grundwasser.

Ethisches Verhalten:

«Lieber nackt als Pelz tragen», lautete vor einigen Jahren die Devise. Was ist von ihr übrig geblieben? Wie schnell doch der Mensch vergisst und in seine alten Verhaltensmuster zurückfällt! Viele Leute tragen Pelz ohne nachzudenken; aus Prestigegründen oder einfach weil es Mode ist. Ethisches Verhalten muss täglich bewusst geübt werden.

 

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Pelztiere (328,1 KiB)

 

 

 

 

Zierfische und Speisefische

Wusstest du, dass ...

… Fische im Niederfrequenzbereich (ohne spezielle Instrumente unhörbar für Menschen) Töne erzeugen können und sich so verständigen?

… sie klug sind und Werkzeuge benutzen können?

… sie über ein eindrucksvolles Langzeitgedächtnis verfügen?

… sie einzelne Schwarmmitglieder erkennen können?

… Fische in ausgeklügelten Sozialstrukturen leben?

… sie ihr hoch empfindliches Maul benutzen, um Dinge zu fühlen und aufzunehmen?

… Fische Gefühle haben und Angst empfinden können?

… Fische auch Sauerstoff brauchen, den sie aber mittels der Kiemen dem Wasser entziehen und nicht wie wir der Luft?

… die Meere in vielen Gebieten durch die industrielle Fischerei leer gefischt sind und somit das ökologische Gleichgewicht stark gestört und das Überleben der Fische gefährdet ist?

 

Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du. Das Tier hat Freude und

Schmerz wie du. Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du.

Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.

Peter Rosegger (1843–1918), Schriftsteller

 

Und trotzdem ...

… nehmen wir sie nicht als leidensfähige Mitgeschöpfe wahr, nur weil wir ihre Schreie nicht hören können.

… werden Fische in Zuchtfarmen so eng zusammengepfercht, dass sie sich gegenseitig mit ihren Schuppen verletzen und wund scheuern. Die Ausbreitung von Krankheiten (zu viele Tiere auf zu engem Raum) ist nur durch massiven Antibiotikaeinsatz zu verhindern.

… werden Fische in der Hochseefischerei aus grossen Tiefen herausgezogen. Dadurch erleiden sie eine überaus schmerzhafte Druckverminderung, die bewirkt, dass durch den enormen Innendruck ihre Schwimmblase zerreisst, ihre Augen aus den Höhlen treten und Speiseröhre und Magen aus ihrem Mund gepresst werden.

… werden bei der Hochseefischerei in den riesigen Schleppnetzen viele Tiere gefangen, auf die man es gar nicht abgesehen hat (sog. Beifang). Dabei ertrinken Tausende von Delphinen, Robben und Meeresschildkröten, da sie nicht an die Wasseroberfläche schwimmen und Luft atmen können.

… werden Fische nach dem Fang nicht getötet, sondern man lässt sie langsam und qualvoll ersticken. Andere werden lebend aufgeschnitten.

… wird den Störweibchen ihr Laich (Kaviar!) bei lebendigem Leibe aus dem Bauch gequetscht zum einzigen Zweck, dass Menschen diese Fischeier als Delikatesse verspeisen können.

… erleiden mit der Angel gefischte Fische extreme Schmerzen durch den Haken in ihrem sensiblen Maul.

… werden Zierfische in exotischen Gewässern gefangen, in Plastiksäcken nach Europa geflogen und hier als «Heimtiere» verkauft. Ein grosser Teil der Tiere überlebt diese Prozedur nicht.

… wird lebendigen Zierfischen künstliche Farbe «eingeimpft», um sie attraktiver zu machen.

… werden Fische als Zimmerschmuck in oft viel zu engen Aquarien gehalten und oft in der Kanalisation (WC) lebendig «entsorgt», wenn man ihrer überdrüssig geworden ist.

 

… fischt der Mensch Seen und Meere hoffnungslos aus (= er fängt viel zu viele Fische) und dann behauptet er, andere Tiere wie Kormorane, Wale, Robben, Eisbären usw. hätten die Meere «leer gefressen» und beginnt, diese Tiere brutal und zum Teil in grossen Mengen zu töten (du hast sicher schon vom Walfang und der Robbenjagd gehört). Im Gegensatz zum Menschen sind jedoch diese Tiere auf Fischnahrung angewiesen, um zu überleben.

… gelangen durch Unachtsamkeit des Menschen immer wieder Gülle vom Bauernhof oder giftige Industrieabwässer in Flüsse, Seen und Meere. Die Gifte finden sich als Rückstände in den Fischkörpern oder führen sogar zum Massensterben. Natürlich ist das Wasser dann auch für alle anderen Tiere (Enten, Vögel, Frösche, Wild usw.), für Pflanzen und nicht zuletzt auch für den Menschen selbst giftig. Die meisten Menschen trinken zwar nicht mehr direkt aus dem Bach, aber wäre es nicht schön, wenn wir dies bedenkenlos wieder tun könnten?

 

Wie du den Fischen helfen kannst:

– Thunfisch (Thon) sollte nicht konsumiert werden, da er meist mit Schleppnetzen gefangen wird, in denen sich auch viele andere Meeresbewohner verfangen.

– Früher galt Meerfisch als gesundheitsfördernd. Heute, da die Weltmeere fast leergefischt sind und immer mehr Fischfarmen entstehen (Massentierhaltung), kann von gesundem Fisch kaum mehr die Rede sein. Schwermetalle und Antibiotikarückstände in Fischen sind an der Tagesordnung.

– Statt zu angeln, gibt es viele andere Freizeitaktivitäten in der Natur!

– Solltest du Fan von exotischen Fischen sein, so informiere dich ganz genau über die Bedürfnisse dieser Tiere, bevor du sie kaufst, vor allem auch über die Grösse des Aquariums, das sie benötigen. Viel lustiger und kreativer wäre es, aus farbig schimmernden Folien selbst Fische zu basteln und sie als Mobile an deiner Zimmerdecke aufzuhängen. Beim geringsten Windstoß schwimmen deine Fische wundersam durch die Luft.

– Oder du verbringst mit deiner Familie Ferien in der Heimat der Zierfische. Beim Schnorcheln und Tauchen kannst du sie wunderbar beobachten und dich an ihnen erfreuen, ohne ihnen weh zu tun.

 

Ökologische Folgen der Fischerei und der Fischzuchtfarmen:

  • Der Wildfischbestand in den Meeren wird durch Überfischung sowie Umwelt und Wasser- verschmutzung immer kleiner.
  • In Fischzuchtfarmen werden Antibiotika und andere Chemikalien/Medikamente direkt mit dem Futter ins Wasser gegeben.
  • Fische aus im Meer befindlichen Zuchtfischfarmen übertragen Krankheiten auf ihre frei lebenden Artgenossen.
  • Um 1 kg Zuchtfisch zu produzieren, werden dem Meer 2 kg Fische als Futter entnommen.
  • Große Teile der Mangrovenschutzwälder, die früher an den Küsten standen und einen natürlichen Schutz gegen Hochwasser und Flutwellen bildeten, wurden zugunsten von Garnelenzuchten gerodet.

 

Ethisches Verhalten:

Die Menschen denken zu viel an sich selbst. Dächten sie mehr ans Glücklichmachen ihrer Mitgeschöpfe, auch der Tiere, wären sie selber viel glücklicher und würden sich damit ethisch verhalten, statt ihrem Egoismus zu frönen.

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Zier- und Speisefische (353,6 KiB)

 

 

 

 

Haustiere

Wusstest du, dass...

  • … Zwergkaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Ratten, Vögel usw. unter Einsamkeit leiden, wenn sie einzeln gehalten werden, so dass sie krank und depressiv werden und frühzeitig sterben?
  • … du als «Tierhalter» auch bei viel Aufwand kein vollwertiger Ersatz für einen Artgenossen sein kannst?
  • … viele dieser «Heimtiere» unter sehr schlechten Bedingungen gezüchtet werden?
  • … die Jungen meist viel zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt werden, weil sie sich besser verkaufen lassen, wenn sie noch so klein und niedlich sind?
  • … die meisten Heimtiere auf einen Wechsel ihres Umfeldes und ihrer Bezugspersonen sehr empfindlich reagieren und Heimweh und Trauer empfinden?
  • … viele Heimtiere bei falscher Ernährung, Platzmangel und großer Langeweile dahinvegetieren?
  • … Vögel seelisch und körperlich leiden, verkümmern und sich oft selber die Federn ausrupfen, wenn sie ihr Leben lang nie fliegen können und unter Einsamkeit und Langeweile leiden?
  • … viele Vögel in Freiheit in großen Scharen leben?
  • … viele von ihnen ihrem Partner ein Leben lang treu sind?

 

 

Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren!

Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu.

Lao Tse (ca. 300 v. Chr.), chinesischer Philosoph

 

Und trotzdem ...

  • … informieren sich viele Menschen nicht oder zu wenig über die Bedürfnisse der Tiere, die sie kaufen, und können sie somit auch nicht annähernd befriedigend halten.
  • … kaufen die Menschen Jungtiere in Zoohandlungen und unterstützen damit die Methoden der «Züchter».
  • … darben viele Heimtiere völlig vernachlässigt vor sich hin und niemand sieht es.
  • … werden viele Heimtiere in Tierheimen abgegeben – wenn sie Glück haben – oder gar misshandelt und getötet, weil ihre Besitzer ihrer überdrüssig geworden sind.
  • … werden viele Heimtiere feig und verantwortungslos ausgesetzt, was ihren Tod bedeuten kann. Insbesondere exotische Tiere können in unserem Klima nicht überleben. Das vorsätzliche Aussetzen und Quälen von Tieren ist gesetzlich strafbar und wird mit Busse oder Gefängnis geahndet. Tierquäler sind anzuzeigen; jeder, der etwas in dieser Art beobachtet, ist moralisch verpflichtet, dies beim nächsten Polizeiposten zu melden.
  • … haben die wenigsten Vögel die Möglichkeit zu fliegen; sie werden in Käfige gesperrt, wo sie sich zu Tode langweilen und seelisch darben.
  • … werden Heimtiere beim Verkauf in der Tierhandlung und privat unter Umständen von ihrem Partner getrennt und leiden unter Trennungsschmerz.

 

Wie du den Haustieren helfen kannst:

  • Wieso ein Haustier in einer Zoohandlung kaufen, statt ein Tier aus dem Tierheim zu befreien und ihm ein schönes Zuhause zu bieten? Das Tier bleibt dir sein Leben lang dankbar dafür!
  • Bevor du aber ein Tier anschaffst, überlege dir gut, ob du über genügend Platz, Geld, Zeit und Ausdauer verfügst.
  • Exotische Tiere können mit dem besten Willen nicht artgerecht gehalten werden, daher solltest du dir auch nie welche anschaffen.

 

Ethisches Verhalten:

Durch weniger egoistisches Verhalten und mehr Verantwortungs- und Mitgefühl könnte viel Tierelend verhütet werden!

 

 

 

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Haustiere (197,7 KiB)

 

 

 

 

Kaninchen

Wusstest du, dass ...

… ausgewachsene Kaninchen zwischen 1 und 8 kg schwer werden können?

… sie gerne gesellig leben, einen sanften Charakter haben und jedes eine individuelle Persönlichkeit hat?

… Kaninchen gerne graben, springen, rennen und Luftsprünge machen?

… sie dämmerungsaktiv sind, d.h. in der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten sind und tagsüber gerne an der Sonne (im Sommer im Schatten) ruhen?

… ausgewachsene, nicht kastrierte Rammler (Männchen) besser nicht zusammen gehalten werden sollten, da sie Rangkämpfe austragen und sich dabei verletzen können.

… sie instinktiv Deckung suchen, also stets einen geschützten, trockenen Rückzugsort und im Freilaufgehege Büsche oder andere Verstecke brauchen?

… Kaninchen Angst haben, wenn sie hochgehoben und herumgetragen werden?

… Kaninchen ein extrem empfindliches Atem- und Verdauungssystem haben?

… sie Nager sind und ihre Zähne ein Leben lang wachsen?

… ihre Hauptnahrung deswegen aus Heu, Gras, Obstbaumzweigen und nur wenig Gemüse und Körnern bestehen sollte?

… sie stets Zugang zu frischem Wasser brauchen?

… die Kaninchenmütter ihre Jungen nach 31 Tagen Schwangerschaft in ein Nest gebären, das sie aus Heu und Stroh gebaut haben und mit Haaren auspolstern? Wenn möglich graben sie dazu eine Höhle in die Erde.

… die Kaninchenkinder nackt, blind und taub auf die Welt kommen und erst nach 2–3 Wochen anfangen, das Nest zu verlassen?

… die Mutter zwar mehrmals täglich, jeweils jedoch nur für einige Minuten zum Säugen bei den Jungen ist?

… Kaninchen 10–12 Jahre alt werden können?

Und trotzdem ...

… werden viele Kaninchen artwidrig in Einzelhaft in Kastenställe gesperrt, wo sie nicht einmal einen einzigen Hoppelsprung machen können, geschweige denn all ihre anderen Bedürfnisse ausleben dürfen.

… haben sie in den Kastenständen meist keine Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten und erschrecken oft extrem, wenn jemand plötzlich an den Stall tritt

… werden sie aus Unwissenheit als Heimtiere oft falsch gefüttert, sodass ihre Zähne zu lang werden und sie nicht mehr richtig fressen können oder unter Verdauungsproblemen leiden.

… werden Kaninchen aus Unwissenheit als Heimtiere oft in zu kleinen Käfigen ohne Gesellschaft gehalten und dauernd von ihren kleinen Besitzern herumgeschleppt. Kaninchen sind keine Kuscheltiere.

… muss die Kaninchenmutter sich von ihren Kindern im engen Stall bedrängen lassen, ohne dass sie ausweichen kann.

… werden Mastkaninchen mit 4–6 Monaten getötet.

… werden Angorakaninchen zum Scheren oder Rupfen ihres Felles auf ein Brett geschnallt, was ihnen Angst und Schmerzen verursacht.

 

Lege einen Apfel und ein Kaninchen zu einem kleinen Kind in sein Laufgitter. Wenn das Kind das Kaninchen isst und mit dem Apfel spielt, dann kaufe ich dir ein neues Auto!

Harvey Diamond

 

Wie du den Kaninchen helfen kannst:

– Melde jede tierquälerische Haltung, von der du erfährst, dem Veterinäramt oder der Polizei!

– Überlege dir gut, ob du Zeit, Platz und Möglichkeiten hast, Kaninchen artgerecht in einem Freigehege zu halten, bevor du dich zu einem Kauf entschließt.

– Versuche Kaninchenhalter, die ihre Tiere in Kästen sperren, von einer Freilandhaltung zu überzeugen! Biete deine Hilfe beim Erstellen des Geheges an!

– Dass du kein Kaninchenfleisch essen willst, versteht sich von selbst. Du wirst wohl kaum deine Freunde essen wollen, oder? Wenn du trotzdem Kaninchenfleisch essen willst, dann achte darauf, dass es aus Freilandhaltung stammt!

– Verzichte auf den Kauf von Angorawolle!

 

Ethisches Verhalten:

Wirkliche Tierliebe kennt nur ein Bestreben: das Tier nach seinen natürlichen und ureigenen Gesetzen sein Leben leben zu lassen.

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Gänse und Enten

Wusstest du, dass...

  • … Gänse und Enten in Gruppen leben und ein ausgeprägtes Sozialleben führen?
  • … ihre Vorfahren, die Wildgänse, Zugvögel sind, die weite Distanzen in der typischen
  • Keilformation fliegen?
  • … sie ausgesprochene Wassertiere sind, die zur Futtersuche im Wasser «gründeln», aber auch auf Wiesen regelrecht weiden?
  • … das Gefieder der Gössel (Gänse- und Entenkinder) Wasser abstossend wird, indem sich die Kleinen am eingefetteten Gefieder ihrer Mutter reiben?
  • … die Gänse- und Entenmütter ihre Kinder zusammen mit dem Vater aufziehen, sie also zu zweit behüten und führen?
  • … Gänse und Enten ein Leben lang mit ihrem Partner zusammenbleiben und tief trauern und oft auch sterben, wenn ihr Partner stirbt?   

 

Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei,

sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus gilt.

Wilhelm Busch (1828–1910), deutscher Dichter, Zeichner und Maler

 

Und trotzdem ...

  • … werden Gänse und Enten (wie auch Hühner, Puten usw.) in Tierfabriken gehalten, in denen sie weder Wasser zum Schwimmen noch ausreichend Platz haben, um ein artgerechtes Leben zu führen.
  • … gibt es Länder, in denen sie 2–3 Mal in ihrem kurzen Leben von Hand oder maschinell gerupft werden, damit man Daunen gewinnen kann für das Füllen von Bettwaren oder Jacken. Das tut etwa genau gleich weh, als würde man dir die Haare ausreißen! Dabei werden sie oft schwer verletzt und die aufgerissene Haut muss zusammengenäht werden. Diese Prozedur ist für die Tiere mit sehr viel Angst, Stress und Schmerzen verbunden.
  • … wird in Frankreich, Belgien und Ungarn Gänseleberpastete hergestellt, die als Delikatesse gilt. Dazu wird den Gänsen mehrmals täglich durch ein in den Schlund gestoßenes Rohr eine große Menge gesalzener Mais in den Magen gepresst. Die durstigen Tiere erhalten nur ganz wenig Wasser. Diese qualvolle Prozedur lässt die Leber so anschwellen und verfetten, dass die Tiere unter Atemnot und Kreislaufproblemen leiden. Viele Tiere sterben denn auch vor dem Schlachten an Bauchfellent-zündung, geplatzten Kröpfen usw.
  • … Obwohl in der Schweiz keine Gänse gestopft werden dürfen, ist importierte Gänseleberpastete(«Foie gras») bei uns erhältlich und wird leider immer noch gekauft und gegessen.

 

 

Informiere deine Eltern, Freunde und Bekannten über die schreckliche Ausbeutung der Gänse und Enten. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, mit welchen Qualen eine einzige Daunenjacke oder Daunendecke verbunden ist!

Wie du den Gänsen und Enten helfen kannst:

– Wenn du beim Kauf einer Ski- oder Winterjacke darauf achtest, dass sie nicht mit Daunen gefüttert ist, müssen keine Gänse für dich leiden! Es gibt viel bessere, leichtere und wärmere synthetische Füllstoffe, die erst noch waschbar sind.

– Das Gleiche gilt für Bettdecken und Kissen. Moderne Füllstoffe sind hygienischer, angenehmer, und besonders für Allergiker gesünder.

– Der Verzicht auf Gänse- und Entenbraten sowie «Foie gras» fällt dir mit diesen Informationen wohl nicht schwer.

Ethisches Verhalten:

Hat die Natur den Tieren Daunen, Federn und Pelze geschenkt, damit der Mensch sie ihnen gewaltsam vom Leib reisst? Ein Kleidungsstück, das mit so viel Tierleid verbunden ist, kann einem ethisch fühlenden Menschen keine Freude bereiten.

Im Ostblock werden die Gänse mit grossen Maschinen bis zu drei Mal in ihrem kurzen Leben lebendig entfedert oder gerupft. Diese Maschinen machen einen Höllenlärm, der die Todesangstschreie der Gänseschar weit übertönt. Zwei Personen arbeiten in der Regel gleichzeitig. Pro Tag können von einer Person mehr als 1000 Tiere lebend entfedert werden. Die Rupfmaschinen sind riesige selbstabsaugende Ventilatoren, wobei die Rotorblätter hinter einem großen Drahtgewebe rotieren. Die Frauen halten die Gänse zuerst an den Flügeln, dann an einem Flügel und einem Bein usw. fest und drücken das Tier an das Drahtgewebe. Dieser Vorgang wird ein paar Mal wiederholt. Die Tiere sind dann vor Schock gelähmt und nicht wieder zu erkennen.

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Schafe und Ziegen

Wusstest du, dass...

  • … Schafe und Ziegen Herdentiere sind, die sich nur in Gruppen wohl fühlen?
  • … sie sehr harmonisch auch mit andern Tierarten zusammenleben können?
  • … in der Herde eine strikte Rangordnung eingehalten wird?
  • … Ziegen ausgezeichnete «Bergsteiger» sind und gerne auf Felsen und Baumstämmen herum-klettern?
  • … Schafe und Ziegen recht wehrlose Tiere sind, die bei Gefahr flüchten oder sich zusammenscharen? Nur wenn ihre Jungen in Gefahr sind, wehren sie sich.
  • … die Hörner vor allem bei Rivalenkämpfen eingesetzt werden?
  • … sie als ausgesprochene Weidetiere gerne viel Platz haben?
  • … sie bei Kälte einen erhöhten Stoffwechsel haben, d.h. auch mehr Futter brauchen?
  • … sie bei nassem, kaltem Wetter einen trockenen, windgeschützten Unterstand brauchen, in dem sich alle Herdenmitglieder gleichzeitig hinlegen können (Wiederkäuer!)?
  • … neugeborene Lämmer bei nasskalter Witterung sterben können, da ihr Fell noch dünn ist und sie noch kein Fettpolster haben?
  • … Schafe und Ziegen nach ca. 150 Tagen (5 Monate) Schwangerschaft ein bis zwei Lämmer / Zicklein zur Welt bringen?
  • … das Lamm / Zicklein von der Mutter nach der Geburt trocken geleckt wird und so eine sehr enge Beziehung aufgebaut wird?
  • … Mutter und Kind sich an Geruch und Stimme erkennen?
  • … Lämmer ca. 5 Monate von ihrer Mutter gesäugt werden?
  • … die Lämmer einer Herde meist fast gleich alt sind und sie ausgelassen miteinander spielen?
  • … Schafe bis zu 15 Jahre und Ziegen bis zu 20 Jahre alt werden können?

Und trotzdem ...

  • … werden Ziegen und Schafe im Stall oft angebunden gehalten.
  • … sind die Unterstände auf den Weiden meist zu klein für alle Gruppenmitglieder, sodass die rangniederen Tiere draussen bleiben müssen.
  • … werden schwangere Schafe vor der Geburt ihrer Lämmer trotz nasskaltem Wetter oft nicht eingestallt.
  • … dürfen die Schwänze der bis zu 1 Woche alten Lämmchen ohne Betäubung gekürzt werden.
  • … werden Lämmer und Zicklein schon im Alter von ca. 100 Tagen ihren Müttern entrissen und geschlachtet.
  • … werden den Milchschafen ihre Lämmer gleich nach der Geburt weggenommen, damit man die Mutterschafe melken kann. Mütter und Lämmer suchen stundenlang, verzweifelt blökend, nacheinander. Aus Schafsmilch wird vor allem Käse hergestellt.
  • … werden die neugeborenen Lämmer der Milchschafe künstlich aufgezogen und gemästet und müssen die Fürsorge und Geborgenheit bei der Mutter entbehren.
  • … werden Schafe und Ziegen, die als Nutztiere für Fleisch, Milch und Wolle ausgebeutet werden, schon nach etwa 6 Jahren getötet.
  • … werden in Australien und Neuseeland die Lämmer ohne Betäubung mit dem Brenneisen gebrandmarkt, ihre Schwänze werden abgeschnitten und zur Kastration Gummiringe an ihren Hoden angebracht, die daraufhin absterben (sehr schmerzhaft, große Infektionsgefahr). Um Fliegenbefall zu verhindern, wendet man «Mulesing» an: Am Hinterteil des Lammes werden handtellergrosse Stücke Haut (mit Haarwurzeln) abgeschnitten; es entsteht eine offene Wunde. Auch das geschieht ohne Betäubung! Die neu wachsende Haut hat an dieser Stelle keine Haare, sodass die Fliegen sich nicht einnisten können.
  • … werden in Europa und Australien jedes Jahr 6,5 Millionen lebender Schafe mit Lastwagen und mit Schiffen über weite Distanzen zur Schlachtung transportiert. Tagelang ohne Wasser, ohne Futter, in Hitze und Kälte, in Angst und Schrecken! Ca. 10% der Tiere sterben vorzeitig unter den oft qualvollen Transportbedingungen.
  • … werden Schafe (trotz Verbot in der Schweiz) oft illegal in Kellern und Hinterhöfen rituell geschächtet, d.h., ihnen wird ohne Betäubung die Kehle aufgeschnitten, sodass sie unter Todesangst bei vollem Bewusstsein ausbluten und qualvoll ersticken.
  • … wird beim Scheren von Schafen meist keine Rücksicht genommen auf die panische Angst dieser sanften Tiere (sie wissen ja nicht, dass sie «nur» geschoren werden).

 

Tiere sind meine Freunde … und meine Freunde esse ich nicht.

George Bernard Shaw (1856–1950), Dichter

 

Wie du den Ziegen und Schafen helfen kannst:

– Wenn du tierquälerischen Haltungen von Ziegen und Schafen begegnest, so melde dies umgehend der Polizei oder dem Veterinäramt!

– Wenn du statt Ziegen- und Schafwolle Textilien aus Synthetik oder Baumwolle wählst, leistest du einen wichtigen Beitrag gegen das Leiden der Schafe und Ziegen! (das synthetische Material Tencel z.B. ist atmungsaktiv, haltbar und biologisch abbaubar, da als Rohstoff Holz dient.)

– Mach einen großen Bogen um Kebab, der oft aus Schaf- oder Ziegenfleisch besteht und womöglich von geschächteten Tieren stammt! Importiertes Lammfleisch entsteht meist mit viel Tierleid. Kläre auch deine Eltern, Freunde und Bekannten auf!

 

Ethisches Verhalten:

Gehe mit gutem Beispiel voran und verzichte auf einen trendigen Gaumenkitzel, der mit Tierleiden verbunden ist. Die Natur schenkt dir in reichem Masse gewaltfreie Köstlichkeiten.

Für Sie als Download!

SCHAFE UND ZIEGEN (401,3 KiB)

 

 

 

 

DAS LEBEN DER PFERDE UND ESEL

Wusstest du, dass...

  • … Pferde (und Esel) ausgesprochene Herdentiere sind und sich nur in Gesellschaft wohl fühlen?
  • … sie Fluchttiere sind, die bei Gefahr nicht angreifen, sondern fliehen wollen und unter großem Stress leiden, wenn sie keinen Bewegungsspielraum haben?
  • … sie ausgesprochene Bewegungstiere sind, die in Freiheit täglich kilometerlange Wanderungen unternehmen?
  • … in Freiheit die Herde vom Leithengst beschützt und von der Leitstute geführt wird?
  • … Pferde über einen ausgezeichneten Geruchs- und Orientierungssinn und über ein sehr gutes Orts- und Personengedächtnis verfügen?
  • … sie sehr individuelle Persönlichkeiten haben?
  • … sie sehr sensible und empfindsame Geschöpfe sind, die ein reiches Gefühlsleben haben?
  • … sie aufgrund ihrer Feinfühligkeit Schmerzen besonders intensiv empfinden, dabei aber keinen Laut von sich geben, höchstens gelegentlich stöhnen?
  • … sie ein überaus empfindliches Verdauungssystem haben und seelischer Kummer, Stress oder Haltungsänderungen eine lebensbedrohende Kolik (Bauchkrämpfe) auslösen können?
  • … die Stute ihr Fohlen nach 12 Monaten Schwangerschaft etwas abseits von der Herde zur Welt bringt und das Fohlen schon ½ Stunde nach der Geburt stehen kann und der Mutter dann auf Schritt und Tritt folgt?
  • … Mutter und Kind eine sehr innige und liebevolle Beziehung pflegen?
  • … unter guten Bedingungen Pferde 30 Jahre und Esel sogar 50 Jahre alt werden können?

DAS LEIDEN DER PFERDE UND ESEL

Und trotzdem ...

  • … werden Pferde oft allein in Einzelboxen gehalten.
  • … können sich Pferde oft nur während sie geritten werden für 1–2 Stunden täglich bewegen, dies jedoch auch nur unter Kontrolle des Reiters. Wenn sie weder Weide noch Auslauf zur Verfügung haben, leiden sie unter Langeweile, Bewegungsmangel und Einsamkeit.7
  • … werden viel zu viele Pferde gezüchtet, die dann im Schlachthaus landen, obwohl sie jung und gesund sind.
  • … werden Mutter und Kind oft zu früh getrennt (z.B. aus Gründen der Ausbildung, des Verkaufs oder der Schlachtung).
  • … wird oft keine Rücksicht auf Freundschaften in der Herde genommen. Bei einem Verkauf leiden die Tiere unter Trennungsschmerz und Heimweh.
  • … wird das Pferd im Hochleistungssport auf Kosten seiner Gesundheit (und oft
  • auch seines Lebens) zu Extremleistungen gezwungen, z.B. Military, Pferderennen, Rodeo usw. Dabei geht es um viel Geld (Wetten), das Wohl der Tiere zählt nicht.
  • … fristet es in Zirkussen zur Unterhaltung der Menschen ein beengtes, unnatürliches und ödes Dasein.
  • … werden lebende Pferde und Esel im Ausland in grossen Transportern zusammen gepfercht über Hunderte von Kilometern (z.B. von Polen nach Süditalien) transportiert, um im Ankunftsland geschlachtet zu werden. Auf diesen tagelangen Todestransporten leiden die sensiblen Tiere unter Angst, Verzweiflung,
  • Stress, Hunger, Durst, Hitze, Kälte und Verletzungen. Manch eine Stute bringt auf diesen Todesfahrten ihr Fohlen zur Welt!

 

Die unschuldigen Pflanzen und Tiere sind von Gott in des Menschen Hand gegeben, dass er sie liebe und mit ihnen wie mit schwächeren Geschwistern lebe.

Hermann Hesse, Schriftsteller und Nobelpreisträger

 

WÜNSCHE FÜR PFERDE UND ESEL

Wie du den Pferden und Eseln helfen kannst:

  • Melde jede Tierquälerei, von der du Kenntnis hast, sofort den Eltern, dem Lehrer, Veterinäramt oder der Polizei.
  • Pferde und Esel sollten in Gruppen und Offenstallungen gehalten werden. Esel brauchen unbedingt einen trockenen Auslauf für ihre empfindlichen Hufe.
  • Sollten dir in den Ferien Pferde- oder Eselritte und Kutschenfahrten angeboten werden, so prüfe zuvor die Haltungsbedingungen und den Umgang mit den Tieren. Sei stets wachsam und interessiert!
  • Hochleistungs-Pferdesportveranstaltungen sollten lieber nicht besucht und dadurch noch unterstützt werden.
  • Es liegt an dir, ob du als informierter und mitfühlender Tierfreund Pferdefleisch essen willst, oder nicht!

Ethisches Verhalten:

Auch wenn du nicht reitest oder sonst mit Pferden in Kontakt kommst, wird es dir nicht schwer fallen, dich in das große Leiden dieser bedauernswerten Kreaturen einzufühlen. Pferde haben beispielsweise hoch entwickelte Empfindungssaiten, die viele Menschen immer wieder in Erstaunen versetzen und zutiefst erschüttern.

 

 

 

DAS LEBEN DER KÜHE, KÄLBER UND RINDER

Wusstest du, dass...

… Kühe normalerweise in kleinen Gruppen mit einem Stier, mehreren Kühen und den Jungtieren zusammenleben?

… sie eine klare Rangordnung innerhalb der Gruppe haben?

… jede Kuh, jedes Kalb und jedes Rind eine eigene Persönlichkeit hat?

… sie ihre Hörner brauchen, um sich zu kratzen oder sich zu wehren?

… ihre Hörner in engem Zusammenhang stehen mit der Verdauung und somit der Milchqualität?

… die Kuh unter natürlichen Umständen erst nach ausgedehntem werben vom Stier gedeckt wird?

… die Kuh nach 9½ Monaten Schwangerschaft ihr Kalb an einem ruhigen Ort zur Welt bringt und sich mit ihm nach 2–3 Tagen wieder zur Gruppe gesellt?

… die Kuh «nur» Milch gibt, um ihr Kälbchen zu ernähren? (ohne Kind keine Milch!).

… Kälber am Tag 4–6-mal für jeweils ca. 10 Minuten am Euter der Mutter Milch saugen?

… Kalb und Mutterkuh ein liebevolles, inniges Verhältnis haben?

… Kälber bis ins Alter von ca. 10 Monaten von ihrer Mutter gesäugt werden?

… Kälber schon früh Raufutter (Gras und Heu) fressen sollten, damit sich ihr Magen- und Verdauungstrakt gesund ausbilden kann?

… Kühe täglich über 100 Liter Wasser trinken?

… Kälber und Rinder sehr neugierig sind und gerne Fangen spielen und Bocksprünge machen?

… Kühe und Rinder zum Wiederkäuen rund 50% ihrer Zeit liegend verbringen und deshalb der Liegekomfort sehr wichtig ist für sie?

… Kühe 3 Meter Platz brauchen in der Länge, um sich ohne Verrenkungen hinzulegen und wieder aufzustehen?

… eine natürlich lebende Kuh eine normale Lebenserwartung von 20 bis 30 Jahren hat?

 

DAS LEIDEN DER KÜHE, KÄLBER UND RINDER

Und trotzdem ...

… werden Tiere, die in Laufställen gehalten werden, oft nicht mehr auf die Weide gelassen.

… werden Kühe meist in großen Gruppen ohne Stier und Kälber gehalten.

… ist es gesetzlich erlaubt, den unter 6 Wochen alten Kälbern die Hornansätze (ohne Betäubung) abzutöten oder Rinder (unter Betäubung) zu enthornen.

… werden die Kühe schon im Alter von 15 Monaten das erste Mal und jeweils 6–8 Wochen nach jedem Gebären künstlich besamt.

… darf das Neugeborene gleich nach der Geburt der Mutterkuh weggenommen werden, damit die Milch, die ja eigentlich für das Kälbchen bestimmt wäre, für die Menschen gemolken werden kann.

… leidet das «verwaiste» Neugeborene nebst Sehnsucht nach mütterlicher Geborgenheit unter starker Sauglust, die es nicht befriedigen kann.

… da sie häufig kaum Wasser erhalten, müssen sie mit Milchaustauscher ihren Durst löschen und nehmen dadurch viel schneller zu.

… dürfen Kälber von der Geburt bis ins Alter von 2 Wochen in Einzelhaft gesperrt werden, zum Spielen oder Bocksprünge machen haben sie weder Platz noch Gesellschaft.

… müssen Kälber während ihrer 5–6 Monate dauernden Mastzeit zwar in Gruppen gehalten werden, aber oft so beengt, dass sie ihr Spielverlangen und ihren Bewegungsdrang kaum ausleben können.

… dauert bei der Rindermast diese Leidenszeit sogar 18 Monate (bis sie 500 kg schwer sind).

… werden Mastkälber in Einzelboxen, sogenannte Kälberiglus, gesperrt, die so schmal und hoch sind, dass Umdrehen und Sozialkontakt unmöglich sind.

… Müssen Rinder und Kühe in Anbindehaltung nur während mindestens 90 Tagen im Jahr raus können, davon 30 Tage im Winter. Viele stehen also 275 Tage im Jahr angebunden im Stall.

… werden vielen Kühen in Anbindehaltung im Stall die Schwänze angebunden, damit sie sauber bleiben. So können sie jedoch die Fliegen nicht abwehren.

… wird eine Milchkuh, ausgelaugt vom ununterbrochenen Milchgeben und den gleichzeitigen Schwangerschaften und häufigen Geburten, oft schon mit ca. 4-8 Jahren geschlachtet.

… werden Tausende von Rindern lebend aus der EU in den Nahen Osten transportiert (mit Lastwagen und Schiffen) wo sie rituell geschächtet werden(schächten = rituelles Schlachten von Tieren nach religiöser Tradition. Den Tieren wird ohne Betäubung der Hals aufgeschnitten, sie verbluten unter Erstickungsangst bei vollem Bewusstsein und erleiden dabei einen minutenlang dauernden, qualvollen Tod).

… müssen die Tiere panische Angst ausstehen beim Verladen, Transport und getötet werden im Schlachthaus.

 

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.

Mahatma Gandhi (1869–1948)

 

WÜNSCHE FÜR KÜHE, KÄLBER UND RINDER

Wie du den Rindern helfen kannst

Melde jede tierquälerische Haltung, die du beobachtest, der Polizei

Überlege, wieso Tausende von Tieren künstlich vermehrt und in Tierfabriken gehalten werden? Weil immer mehr Menschen immer mehr Fleisch und Milchprodukte essen wollen, die auch noch möglichst billig sein sollten.

Überlege, ob du diesen Trend von «immer mehr und immer billiger» mitmachen möchtest?

Es gibt mittlerweile ein reiches Angebot an pflanzlichen Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten, die köstlich schmecken und erst noch viel gesünder sind, da sie keine Antibiotika und Angsthormone enthalten. Außerdem belasten sie die Umwelt nicht.

Es gibt immer mehr Menschen, die auf Fleisch, Leder und Milch ganz verzichten

Kuhmilch ist übrigens die von der Natur vorgesehene Nahrung für Kälbchen, genauso wie die menschliche Muttermilch für das Baby bestimmt ist, nicht für Erwachsene.

Wenn du dennoch ab und zu tierische Produkte konsumieren möchtest, dann halte dich an solche aus artgerechter Haltung.

 

Ökologische Folgen der Massentierhaltung

Die Millionen von Rindern auf der Welt sind durch das Methangas, das sie bei ihrer Verdauung ausstoßen, zu über 50% mitverantwortlich für den Treibhauseffekt.

Durch die Riesenmengen von Gülle wird das Grundwasser verschmutzt und der Boden überdüngt und übersäuert.

Antibiotika und Hormone gelangen über die Fäkalien in die Umwelt (Felder und Wasser) und gefährden durch Rückstände im Fleisch und im Ackerboden unsere Gesundheit.

Die Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft sind mitverantwortlich für das Waldsterben.

Täglich werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt, um Viehweiden und Ackerland für den Futtermittelanbau zu gewinnen.

Viele Drittweltländer bauen Viehfuttermittel an und exportieren es nach Europa, statt die eigene Bevölkerung zu ernähren.

Zur «Produktion» von 1 kg Fleisch wird (je nach gemästeter Tierart) 7-16 kg pflanzliche Nahrung benötigt. Der Umweg über das Fleisch ist eine riesige Nahrungsmittelverschwendung (Welthunger!).

Mit dem Wasser, das man zur Produktion von 1 kg Fleisch braucht, könnte man ein ganzes Jahr lang duschen.

Bei der täglichen Reinigung der Schlachthäuser werden Millionen von Liter Wasser verschwendet und der chemische Reinigungsschaum belastet die Umwelt.

80–90% der weltweiten Sojaernte und mehr als 50% der Getreideernte wird an Tiere verfüttert.

Ethisches Verhalten:

Das Schimpfwort «dumme Kuh» verrät unsere schäbige Einstellung diesen sanften und  geduldigen Tieren gegenüber, die wir zu Abermillionen ausbeuten, denen wir jedoch unendlich viel zu verdanken haben! Wäre es nicht an der Zeit, diesen Mitgeschöpfen die Rücksichtnahme und die Achtung entgegen zu bringen, die sie sich schon längst verdient haben?